Wanderrouten durch Bayern

Das Bundesland Bayern bietet dutzende Wandermöglichkeiten und ist ein perfekter Ausflugsort für viele Wanderer geworden. Einige Wanderrouten überzeugen nicht nur durch die Schönheit der Natur, sondern auch auf Grund der Einkehrmöglichkeit auf dem Berg. Wichtig ist, dass natürlich die passenden Wanderschuhe getragen werden, damit die Wanderung nicht mit einer Verletzung endet. Wer gerne wandern geht, wird in Bayern mit Sicherheit seine Freude haben. Neben dem Wank oder dem Jochberg gibt es auch einige Insider Wanderrouten, wie den Ross- und Buchstein, der von den Massen - warum auch immer - gemieden wird. Die Berge laden in Bayern jedenfalls zur Wanderung ein - oder auch zum Klettern. Jeder Berg hat seine eigene Schwierigkeit und seinen eigenen Charakter - und den gilt es bei der Wanderung selbst herauszufinden.

Der Jochberg mit Aussicht auf den Walchensee

Der bayrische Jochberg hat zwei Gesichter. Im Norden streckt er seine Nordflanke steil entgegen, während im Süden ein gewöhnlicher Wald- wie Wiesenhügel erkannt wird. Der Berg bietet einen freien Blick in das Gebirge sowie in das Flachland und ist der Aussichtsberg Nummer 1 in der Region geworden. Vor allem viele Kletterer versuchen bei der Ausübung vom Bergsport ihr Glück beim Jochberg. Der Anstieg beginnt in einem dichten Mischwald, der nur hin und wieder einen Blick auf den Kochelsee zulässt. Die Tour dauert rund 4 Stunden, wobei die Schwierigkeit eher gering ist. Als Einkehr wird die Jocheralm auf 1382 Meter angegeben.

Die Wanderung auf den Wendelstein

Auch wenn der Wendelstein nicht der höchste Berg in Bayern ist, so ist er mit Sicherheit der bekannteste und auch schönste Berg der bayerischen Voralpen. Zudem ist der Berg nicht nur für den Bergsport geeignet, sondern auch für Wissenschaftler. Denn seit rund 100 Jahren befindet sich auf dem Wendelstein eine Wetterstation bzw. gibt es auch seit dem Jahr 1997 eine Sternwarte der Universität in München. Ebenfalls ist am Wendelstein die älteste Zahnradbahn Deutschlands vorhanden, welche seit dem Jahr 1912 besteht. Wer auf den Wendelstein fährt, der braucht Zeit. Nicht nur für die Wanderung selbst, sondern weil man das Panorama genießen muss. So sieht man vom Wendelstein den Wilden Kaiser, den Zahmer sowie die Chiemgauer Alpen und auch den Berchtesgadener. Auch die Gipfel der Hohen Tauern sind vom Wendelstein aus zu sehen. Eine Tour dauert rund 1 1/2 Stunden, wobei diese relativ einfach und für Anfänger geeignet ist. Auf 1720 Meter befindet sich als Einkehrmöglichkeit das Wendelsteinhaus.

Der Insidertipp: Auf Ross- und Buchstein

Der Geheimtipp für Wanderer ist der Ross- und Buchstein. Inmitten der dunkelgrünen Wälder, wo die Tegernseer Hütte liegt, gibt es immer wieder Wanderer, welche nach oben marschieren. Aber auch Kletterer, die auf der südseitigen Wand nach oben klettern, gibt es genügend. Durch den Mischwald nach oben, ist es möglich, nach einer langen Wanderung die Schönheit der Natur zu genießen. Ein einfacher Anstieg kann über den Norden erfolgen. Die Südflanke hingegen ist etwas für Profis, da hier sehr wohl der gesicherte Steig durch die Felsstufen führt. Die Tour dauert in etwa fünf Stunden und ist im Endeffekt nur für Profis (Südflanke) und erfahrene Wanderer (Nordaufstieg) gedacht. Als Einkehr steht die Tegernseer Hütte auf 1650 Meter zur Verfügung.

Auf den Wank

Der Wank gilt ebenfalls als beliebter Berg in Bayern. Das gängigste Ausflugsziel ist der Krottenkopf, der auf der Wank auf 2086 Meter gelegen ist. Jahr für Jahr marschieren immer mehr Wanderer auf den Wank und genießen die Aussicht. Es ist vor allem der Blick in das Loisachtal, der die Wanderer immer wieder begeistert. Ebenfalls werden von der Wank auch gerne Gleitschirm- wie Drachenflieger beobachtet, welche die schnelle Variante nach unten bevorzugen. Über die Esterbergalm nach unten - oder doch durch den lichten Wald - es gibt verschiedene Möglichkeiten auf die Wank bzw. von der Wank wieder nach unten zu gelangen. Die Tour dauert rund 2 1/2 Stunden und ist eine einfache Bergwanderung. Vorsicht ist bei Nässe geboten, da der Weg oftmals rutschig sein kann. Das Wankhaus auf 1780 Meter sowie die Esterbergalm auf 1264 Meter gelten als Einkehrmöglichkeit auf der Wank.

Unterschiedliche Zelte für unterschiedliche Ansprüche

Wer einen unvergesslichen Urlaub in der Natur plant, sollte auf das passende Zelt keinesfalls verzichten. In diesem Punkt spielt es auch keine Rolle, ob der Ausflug allein, zu zweit und sogar mit der ganzen Familie geplant ist, denn nur mit einem guten Zelt kann auch ausreichend Spaß garantiert werden. Camping-, Trekking- und Familienzelte gibt es in nahezu jedem gut sortierten Fachhandel, aber auch im Internet, so dass sich ein intensiver Vergleich vor dem Kauf lohnt. In jedem Fall wird der interessierte Camper ein passendes Zelt für seine persönlichen Ansprüche finden. Zelte sollten allerdings auch beim Wandern ein Bestandteil der Outdoor Ausrüstung sein, denn wechselhafte Witterungen können ausschlaggebend für eine Übernachtung im Freien sein.


Welche Zelttypen stehen beim Kauf zur Auswahl?

Zuerst einmal können die verschiedenen Zeltarten in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt werden, denn die Einordnung kann sowohl nach Form als auch nach der Anzahl der Personen erfolgen.


Kuppelzelt

Gern werden diese Modelle auch als Igluzelte bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine Zeltform, bei welcher ein Innenzelt durch zwei diagonale Bögen über der Grundfläche aufgespannt wird. In der Regel können diese Varianten frei aufgestellt werden, wobei sie bei Windstille sogar ohne Heringe einen festen Stand versprechen. Ein besonderer Vorteil liegt in der Raumausnutzung, denn Kuppelzelte erscheinen von außen häufig klein und unscheinbar, aber bieten im Inneren dennoch ausreichend Platz. Positiv sind obendrein der kinderleichte Aufbau, eine enorme Stabilität und der attraktive Schutz vor Witterungen, wie beispielsweise Regen, Schnee und Wind.

Mittlerweile gibt es auch Modelle, bei welchen das Gestänge direkt mit dem Kuppelzelt verbunden ist, so dass sie sich nahezu von allein aufbauen. Dies geschieht mit Hilfe eines Gestänges in Ringform, so dass das Kuppelzelt flach wie eine Scheibe zusammengelegt werden kann und sich durch die Federkraft der Fieberglasringe von allein entfaltet. Nachteilig ist hingegen, dass ein solches Modell viel Platz beansprucht.

 

Tunnelzelt

Um ein Tunnelzelt aufrecht zu halten, sind mehrere parallele Gestängebögen erforderlich. Außerdem muss der Benutzer wissen, dass ein solches Modell über keinen guten Stand verfügt, so dass eine zusätzliche Befestigung mit Heringen zwingend erforderlich ist. Bei stärkerem Wind sind Tunnelzelte sogar weniger standfest als Iglu- oder Kuppelzelte. Vorteilhaft ist hingegen ihr deutlich geringes Gewicht und die optimale Nutzung des Innenraums, denn Tunnelzelte verfügen über steile Wände.


Geodät

Hierbei handelt es sich um ein halbkugelförmiges Zelt, welche mit Hilfe von drei oder mehr Gestängebögen über der Zeltgrundfläche aufgebaut wird. Auch dieses Modell kommt nahezu ohne eine zusätzliche Befestigung mit Heringen aus, denn es zeichnet sich durch eine hervorragende Standfestigkeit und eine hohe Stabilität aus. Die Stabilität ist auf mehrere Kreuzungspunkte des Gestänges zurückzuführen, wodurch das Geodät obendrein sehr sturmsicher ist, allerdings auch nur dann, wenn es gut abgespannt ist. Nachteilig ist hingegen das deutlich schwerere Gewicht.


Ein-Mann-Zelte

Wie es der Name bereits verrät, findet in einem solchen Modell auch nur eine Person Platz. Bei der Anschaffung sollte der Interessierte darauf achten, dass er sich nicht nur für ein möglichst leichtes Modell entscheidet, sondern obendrein einen optimalen Schutz vor Regen, Insekten oder zu viel Sonne geboten bekommt. Grundsätzlich sind diese Zeltvarianten auch nicht für Extremtouren geeignet, denn sie sind nur wenig robust und unzureichend windstabil. Außerdem ist der effektiv nutzbare Raum sehr klein, so dass sich Ein-Mann-Zelte vorwiegend zum Wandern eignen, beispielsweise wenn nur eine Übernachtung geplant ist.


Mehr-Personen-Zelte

Grundsätzlich ist auf diesen Modellen angegeben, wie viele Personen Platz finden. Dennoch sollte diese Zahl nicht maßgebend sein, denn die Vorstellungen, welche Grundfläche, Höhe und Form für wie viele Personen ausreichend ist, gehen stark auseinander. Aus diesem Grund sollte sich der interessierte Verbraucher stets an der tatsächlichen Grundfläche orientieren und anschließend die Größe des Zeltes wählen.


Familien-Zelte

In der Regel bieten die meisten Zeltformen nur eine geringe Höhe und eine geringe Grundfläche, denn sie sollen in erster Linie zum Schlafen dienen oder als Schutz gegen schlechte Witterungsverhältnisse. Familien-Zelte bieten hingegen ausreichend Raum für mehrere Personen, denn sie verfügen oftmals über mehrere abgetrennte Räume und eine Stehhöhe von bis zu zwei Metern. Auf diese Weise ist es beispielsweise den Eltern möglich, dass sie trotz einem Urlaub mit Kindern ein wenig Privatsphäre genießen. Obendrein besteht auch bei schlechtem Wetter die Möglichkeit, dass sich die Camper für mehrere Stunden im Zeltinneren aufhalten können, und zwar ohne Platzmangel. Familienzelte gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Formen, aber dennoch haben sie alle eine Gemeinsamkeit, denn sie sind sehr schwer und oftmals nicht sehr windstabil.


Schlafsäcke als wichtiges Zubehör

Der Schlafsack ist eines der wichtigsten Bestandteile in einer Outdoor Ausrüstung, denn er bietet eine angenehm warme Nachtruhe und oftmals ist er die einzige Möglichkeit, um sich von psychischen und physischen Belastungen zu erholen, beispielsweise nach einer anstrengenden Bergtour. Grundsätzlich gibt es keinen Schlafsack, welcher allen Anwendungsbereichen gerecht wird, so dass sich der Verbraucher bereits im Vorfeld genau über den jeweiligen Einsatzbereich im Klaren sein muss, denn nur so kann die entsprechende Auswahl eingegrenzt werden.


Deckenschlafsäcke aus Daunen oder Kunstfasern

Deckenschlafsäcke bieten am meisten Komfort und Platz, so dass beispielsweise bei sehr warmen Temperaturen auch ein geräumiger Deckenschlafsack vollkommend ausreichend ist. Zumeist sind diese Modelle rechteckig geschnitten und besitzen einen Reißverschluss, welcher sich entweder auf einer oder auf zwei Seiten befindet und umlaufend geschlossen wird. Auf diese Weise besteht der Vorteil, dass der Deckenschlafsack im geöffneten Zustand auch als herkömmliche Decke verwendet werden kann.


Eiförmige Schlafsäcke aus Daunen oder Kunstfasern

Hierbei handelt es sich um einen hervorragenden Kompromiss aus Decken- und Mumienschlafsack, wobei als Vorbild für das Design ein gewöhnliches Ei diente. Diese eiförmigen Modelle bieten eine hervorragende Bewegungsfreiheit, so dass an den Stellen ausreichend Platz zur Verfügung steht, wo er auch tatsächlich benötigt wird. Dies gilt vor allem für die Bereiche der Knie und der Schultern, denn in der Regel schläft der Mensch mit angewinkelten Knien.


Mumienschlafsäcke aus Daunen oder Kunstfasern

Im Schnitt sind Mumienschlafsäcke an die Konturen eines Menschen angepasst, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die abgegebene Wärme des Körpers optimal gespeichert wird. Außerdem besitzen diese Modelle perfekte Eigenschaften in Bezug auf das Packmaß und das Gewicht, so dass sie die richtige Wahl für Einsätze bei sehr kalten Temperaturen sind.

 

Alles zum Thema Wanderrucksäcke

Alles zum Thema Wanderrucksäcke

 

Allgemeines und Kaufberatung (Volumen, Rückenlänge, Tragesystem)

Für Outdoorbegeisterte gehört der Wanderrucksack neben dem Schlafsack und dem Zelt zum Standardrepertoire. Dieser Ausrüstungsgegenstand soll für dauerhafte Motivation auf den Touren sorgen. Eine schmerzende Schulter oder wundgescheuerte Hüften lassen selbst die atemberaubendste Wanderung zur Qual werden. Immerhin muss der Wanderer seine Last über eine gewisse Strecke transportieren und möchte dies selbstverständlich auf komfortabelste Art und Weise tun. Dafür ist die Anschaffung eines Rucksackes unabdingbar. Allerdings gilt es beim Kauf darauf zu achten, den richtigen Rucksack für den richtigen Typ zu finden.
Als oberstes Gebot beim Kauf eines Rucksackes gilt es, das Objekt der Begierde Probe zu tragen. Dabei ist es vor allem entscheidend, den gewünschten Rucksack nicht nur wenige Sekunden auf dem Rücken zu haben, sondern ruhig eine Weile im Geschäft umherwandern. Ähnlich wie beim Kauf von Schuhen kommt es hauptsächlich auf den passenden Sitz an. Dieser steht über allem anderem. Üblicherweise haben die meisten Geschäfte Gewichte parat. So kann sich der Kunde an die geplante Belastung anpassen. Ist der Rucksack zu leicht beladen, so kann er scheuern und ist er zu schwer beladen, so drückt der Rucksack.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist das Volumen. Je nach Verwendungszweck muss sich der Interessent über die Größe Gedanken machen. Der Hersteller gibt das Volumen des Rucksackes meistens komplett an, also mitsamt Seitentaschen und Schneeschürze. Dadurch können die Angaben sehr stark abweichen. Ein sogenannter Daypack-Rucksack fasst bis zu 30 Liter. Dieses Volumen reicht aus, um alles Notwendige für eine Tagestour zu verstauen. Regenschutz, eine Zwischenmahlzeit und Getränke können problemlos transportiert werden. Für mehrtägige Touren sing größere Wanderrücksäcke empfehlenswert. Sie sollten ein Volumen von 35 bis ungefähr 65 Litern besitzen. So bieten sie ausreichend Stauraum für mehrere Tage. Die nächst größere Variante ist der Trekkingrucksack. Bis zu 100 Liter Volumen kann dieser aufnehmen, darin besonders das Zelt, den Schlafsack, Nahrungsmittel und Wasser. Der Trekkingrucksack ist speziell für mehrtägige bzw. –wöchige Wandertouren geeignet. Zu guter Letzt gibt es noch sogenannte Tragekraxen, welche speziell für schwere Lasten ausgelegt sind und vor allem bei Expeditionen zum Einsatz kommen oder aber auch wenn sperrige Ausrüstung transportiert wird.
Ein nächstes wichtiges Kriterium ist die Rückenlänge. Es muss darauf geachtet werden, dass der Rucksack korrekt am Rücken positioniert ist. Aus der Rückenlänge ergibt sich diese Art „Maß“. Auch hierbei ist es wichtig, den Rucksack ausgiebig im Geschäft zu testen. Die meisten Wanderrücksäcke sind mit einem verstellbaren Tragesystem ausgestattet oder sind mit verschiedenen Rückenlängenbereichen verfügbar. Eine weitere nützliche Regel diesbezüglich besagt, dass vor allem bei größeren Rucksäcken das Volumen nicht maßgeblich entscheidend ist, sondern vielmehr die Rückenlänge. Die Rückenlänge ergibt sich vom 7. Wirbelknochen bis zum Beckenknochen. Wie bei Kleidungsartikeln gibt es auch bei Rucksäcken verschiedene Größen. Diese reichen von kurz (40-47 cm), mittel (48-57 cm) bis hin zu lang (58-67 cm). Allerdings gibt es auch die Größen XS und XL.
Das nächste wichtige Kriterium ist das Tragesystem. Es bewirkt die Übertragung des Gewichts auf die Hüfte, wodurch die Schultern entlastet werden. Dies ist wiederrum von Volumen und Modell abhängig. Schultergurte, Bauchgurte, Aussteifung und Rückenpolsterung sind Teil des Tragesystems beim Rucksack. Vor allem bei kleineren Rucksäcken wird das komplette Gewicht der Wandertaschen auf diese Gurte übertragen. Bei größeren Rucksäcken hingegen dienen sie zusammen mit dem Beckengurt dazu, dass sich der Rucksack nicht löst. Die Brustgurte sorgen dafür, dass der Rucksack durchgehend mittig getragen wird und verringern die Belastung der Arme.
Der Bauchgurt ist höher als der Beckengurt angebracht. Er besteht lediglich aus Gurtband mit Schnallverschluss und sorgt nur dafür, dass der Rucksack nicht schlingert, was vor allem beim Bergsteigen und Fahrrad fahren wichtig ist. Ein Beckengurt dient zwar zur besseren Kraftübertragung, allerdings gibt es dadurch eine schlechtere Anpassung an die Kontur des Trägers. Die Aussteifung des Rucksacks übernimmt mehrere Funktionen. Sie ist für das leichtere Packen, die Belüftung des Rückens, die Verteilung des Gewichts auf den Beckengurt und das Abhalten von drückenden Gegenständen vom Rücken zuständig. Zu guter Letzt sorgt die Rückenpolsterung dafür, dass die Schultern und die Hüfte nicht direkt am Rucksack reiben. Sie federt zudem das Gewicht etwas ab. Weiterhin ermöglicht sie eine noch großflächigere Lastverteilung.

Einstellen und Packen des Rucksackes

Zunächst sollten alle Riemen des bereits gepackten Rucksackes gelockert werden. Der Hüftgurt sollte beim Aufsetzen oberhalb des Hüftknochens sitzen. Danach wird die Enge eingestellt, so dass der Rucksack nicht rutscht. Danach werden die Schultergurte eingestellt. Diese sollten locker angezogen werden, da die Schultern das Gesamtgewicht keinesfalls komplett tragen sollen. Um die Schultern weiter zu entlasten, wird danach der Brustgurt geschlossen. Zum Schluss werden die Stabilisierungsriemen angezogen. Je lockerer, desto mehr Bewegungsfreiheit für den Wander. Je enger, desto stabiler liegt der Rucksack.
Beim Packen gibt es zwei Grundregeln. Das Gewicht sollte 25 bis 30 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten. Weiterhin sollten schwere Gegenstände in der Nähe der Schulter und des Rückens verstaut werden. Beispielsweise sollte demnach der Schlafsack in den unteren Bereich des Rucksackes gepackt werden. Im zweiten Hauptfach sollten Kleidungsstücke, Nahrungsmittel und das Zelt untergebracht werden. Der obere Teil des Rucksackes ist für Gegenstände da, auf die der Wanderer schnellen Zugriff braucht. Im Deckelfach können Kleinigkeiten wie Taschenmesser oder Kompass untergebracht werden.

Kaufempfehlung

Viele Menschen assoziieren mit dem Begriff Rucksack den Hersteller Deuter. Der offizielle Name ist Deuter Sport GmbH & Co. KG und ist insbesondere auf die Herstellung von Rucksäcken und Schlafsäcken spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen um Jahr 1898. Mittlerweile hat Bernd Michael Kullmann die Leistung der GmbH inne. Über 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet das Unternehmen mit Sitz im bayrischen Gersthofen. Nur wenigen Fällen herrscht eine derartig starke Assoziation zwischen einer Marke und einem bestimmten Ausrüstungsgegenstand, wie es bei diesem Beispiel der Fall ist. Einer der Gründe dafür ist sicherlich die starke Fokussierung auf die Bereiche Ruck- und Schlafsäcke sowie das notwendige Zubehör für Bergsport und Trekking.
Über die Jahre hinweg entstanden viele Innovationen und Neuerungen bei der Entwicklung von Rucksäcken. Beispielsweise prägt das sogenannte Aircomfort Rückensystem die Wanderrücksäcke der Firma. Aber auch das VariFlex-Tragesystem, eigenes für Trekkingrucksäcke und Hochtourenrucksäcke entwickelt, ist eine wichtige Innovation in der Geschichte der Firma. Zunächste beschäftigte sich die Marke mit der Belieferung der Post im Königreich Bayern durch Briefbeutel und Säcke. Doch bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges produzierte die Firma Rucksäcke und Zelte für das Heer der Deutschen. In den 1930er Jahren wurden erstmalig Rucksäcke dieser Marke bei Expeditionen zum Himalaya eingesetzt. Es folgten weitere Bergexpeditionen als Ausstatter. Mit Beginn des neuen Jahrtausends ist die Firma Marktführer auf dem Gebiet der Rucksackherstellung.
Auf verschiedensten Websites im Internet lassen sich die Produkte dieser Firma bestellen und betrachten. Die eigene Homepage verweist beispielsweise auf die verschiedensten Testsieger.

Optimal ausgerüstet mit Mountain Equipment

Optimal ausgerüstet mit Mountain Equipment und Meindl Schuhe

Mountain Equipment
Die Marke
Mountain Equipment ist eine Outdoor-Marke aus Großbritannien. Sie ist ein Bestandteil der Outdoor & Sports Co. Ltd. Spezialisiert ist Mountain Equipment auf Aufrüstungsgegenstände im Bereich des Bergsports. Ihren Hauptsitz hat der Anbieter im englischen Tameside. Der Mountain Equipment Shop bietet verschiedenste Produkte aus den Bereichen Schlafsäcke, Bekleidung (unter anderem Jacken Hosen usw.), Zelt, Slakelines und auch Accessoires. Die Firma ist Kooperationspartner von „The Association of Mountaineering Instructurs“, von British Mountain Guides, der Jugend des Deutschen Alpenvereins und von Plas Y Brenin.
Seit 1961 produziert das Unternehmen professionelle Ausrüstung für begeisterte Bergsteiger. Mountain Equipment wirbt damit, ein großes Vertrauen in die produzierten Produkte zu legen. Die Ausrüstungsgegenstände werden von der Firma selbst entworfen und die Produkte werden selbst getestet um möglichst viel Komfort und Sicherheit zu gewährleisten. Weiterhin fertigt das Unternehmen seine Produkte selbst an. Dabei gehen die Mitarbeiter durchweg mit viel Leidenschaft und Einsatz vor.
Für Mountain Equipment ist eine Selbstverständlichkeit die jeweiligen Ausrüstungsgegenstände selbst zu testen und anzuwenden. Nur dadurch schaffte es das Unternehmen, dass eine Vielzahl von Kletterern aus dem Bereich der Weltspitze Mountain Equipment ihr Vertrauen schenken. Ebenso bringen führende Outdoor Organisationen aus nationalen sowie internationalen Ebenen dem Unternehmen dieses Vertrauen entgegen. Dadurch entstand auch eine jahrelange Zusammenarbeit zwischen Mountain Equipment und deren Partnern, so dass die Produkte kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden konnten.
Über 40 Jahre Erfahrung im Ausrüstungs-Bereich von Expeditionen stecken in Mountain Equipment. Dadurch, dass mit Hilfe des Unternehmens die unwirtlichsten Gebiete der Erde erkundet wurden. Somit schaffte man es, einen legendären Ruf zu erringen.
Mountain Equipment nahm an über 100 verschiedenen Everest Expeditionen teil. Dazu zählt auch jede Erstbesteigung eines 8000er Berges, die jemals von einem Briten durchgeführt wurde sowie Expeditionen zu den beiden Polen der Erde. Nahezu das gesamte „Who´s who“ der populärsten Abenteurer und Bergsteiger, egal ob männlich oder weiblich steht auf der Kundenliste des Ausstatters. Jeder einzelne Kunde soll und kann sich während seines Vorhabens beziehungsweise seiner Expedition zu 100% auf die Ausrüstung von Mountain Equipment verlassen können.

Die Produktpalette
Der Mountain Equipment Shop ist im Internet erreichbar unter der Webseite http://de.mountain-equipment.co.uk/. Die Produktpalette gliedert sich in Folgende große Kategorien auf: „Bekleidung“, „Kopf Hand & Fuss“, „Schlafsäcke“, „Schlafsack-Technologie“, „Zelte & Shelters“, „Gepäck“ und „Slackline“. In den ersten beiden Kategorien finden sich die wichtigsten Produkte des Anbieters. Dazu zählen vor allem Jacken und Anoraks sowie Hosen aus Unterkategorien wie beispielsweise „Waterproof“ oder „Isolation. Kopfbedeckungen, Schuhwerk sowie Handschuhe finden sich in der zweiten Kategorie.
Jedes einzelne Produkt wird dabei kompetent vorgestellt. Der Hersteller geht dabei vor allem auf die Vorzüge des verwendeten Materials und den optimalen Anwendungsbereich ein. Für größere Anschaffungen, wie Zelte oder Schlafsäcke, verweist der Mountain Equipment Shop zudem auf die Produktpflege hin. Auch Reklamationen sind möglich sowie Schadensmeldungen, sollten bestimmte Produkte nicht dem Anforderungsprofil entsprechen.

Meindl Wanderschuhe
Die Marke Meindl
Die Lukas Meindl GmbH & Co. KG, besser bekannt unter dem Markennamen Meindl, ist ein Unternehmen aus Deutschland, welches sich auf die Herstellung von Schuhen spezialisiert hat. Vor allem ist Meindl für seine Wander- und Bergstiefel bekannt. Der Sitz der Firma liegt im oberbayrischen Traunstein. Aktuell leiten die Brüder Lukas und Lars Meindl das Unternehmen. Insgesamt 250 Mitarbeiter werden in der Firma des Schuhfabrikanten in Oberbayern beschäftigt. Jährlich werden 60 Millionen Euro erwirtschaftet.
Im Jahr 1683 wird erstmals der Name des Schuhmachers Petrus Meindl in Kirchanschöring in Bayern urkundlich erwähnt. In dieser Ortschaft wird seitdem das Schuhmacherhandwerk von Generation zu Generation weitervererbt, so dass immer ein Nachfahre von Petrus Meindl dieses Handwerk ausübte. Aktuell leiten das Familienunternehmen die Söhne von Alfons Meindl, die erwähnten Brüder Lars und Lukas. Alfons verstarb im Jahr 2006 hatte die Leitung von Meindl Schuhe seit 1974 inne. Unter seiner Leitung spezialisierte sich das Unternehmen weiter auf Bergschuhe. Seit 2006 ist Meindl ein Weltmarktanbieter in diesen Bereichen. Zudem wurde die Firma mehrfach mit verschiedensten Preisen für innovative Produkte und ökologische Produktionsweise ausgezeichnet. Zudem erhielt Meindl Schuhe 2009 den Ersten Platz für die besten Wanderschuhe und die besten Bergschuhe. Dies bestimmten die Leser der Fachzeitschrift „Deutscher Alpenverein“.
Der Vertrieb erfolgt für den Endverbraucher ausschließlich über den Fachhandel. Im Jahr 2000 konnte das Unternehmen in Deutschland auf 400 Mitarbeiter zurückgreifen. 160 Arbeiter waren für Meindl Schuhe in Ungarn aktiv. 1999 konnten 100 Millionen Deutsche Mark Umsatz erwirtschaftet werden. 2012 wurde mit der Errichtung eines neuen Logistikzentrums angefangen.

Die Produktpalette von Meindl
Meindls Produktpalette beginnt bei Sandalen über Trekkingschuhe bis hin zu Spezialmodellen, die für die Sportart Eisklettern geeignet sind. Weiterhin gehören auch Halbschuhe sowie Haferlschuhe zum Repertoire von Meindl. Diese reihen sich vor allem in die regionale bayrische Tracht ein. Besonderen Wert legt die Firma zudem auf die hochwertigen Meindl Wanderschuhe. Der Schuhe Meindl Stratos wurde beispielsweise speziell für Felix Baumgartners Rekordsprung gefertigt. Auch die Bundeswehr und Sonderkommandos der Polizei beziehen Schuhe von Meindl. Andere Modelle sind traditionsreicher und werden stetig weiterentwickelt.

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